2011-01-08

ausstellungs- und leseeinladung / invitation to exhibition and book-reading

liebe freunde, liebe zeitgenossen, die fiktive expedition "die letzten tage von second life" rettet ihre bislang nur online vorliegenden forschungsergebnisse vor dem unvermeidlichen digitalen abrieb durch eine beherzte und großzügige ausdruckaktion. zahlreiche bereits untergegangene second-life-orte werden ab 19. januar beim stuttgarter filmwinter auf echtem first-life-fotopapier zu bewundern sein. (man kann dieser aktion oder auch der expedition als solcher durch euphorisches klicken zudem einen kleinen publikumspreis zuschanzen, welcher komplett an das wackere, ehrenamtliche forscherteam weitergereicht würde.) alle details zur ausstellung "ten rooms": http://www.filmwinter.de auch um andere dahinvegetierende digitale werke macht sich papier verdient. auf papier haben nämlich florian hartling und beat suter unter dem titel "archivierung von digitaler literatur" jetzt einen ersten rettungsplan auf deutsch und englisch vorgelegt. neben absurden rechtfertigungen und ausreden des netzliteratur-sanierungsbüros berkenheger, warum fast alle meine hyperfictions heute total verrottet sind, berichten auf 300 seiten theoretiker, künstler, autoren und archivare, wie sie dem rapiden zerfall digitaler literatur begegnen. der band sei hiermit allen wärmstens ans herz gelegt. alle details zum buch auf: http://archivierung.hartling.org/ mit besten wünschen für 2011, das jahr des großen papierrevivals! herzliche grüße susanne berkenheger

2009-07-03

buecherbrett.org - Online-Kommunikation und Vernetzung für Schreibende auf dem Stand der Technik

Im Rahmen der Baden-Württembergischen Landesliteraturtage wird die Plattform buecherbrett.org vorgestellt. buecherbrett.org bietet Autorinnen und Autoren kostenlos die Möglichkeit, sich eine den aktuellen technischen und kommunikativen Trends angepasste Homepage im Netz zu erstellen - ohne dass dafür weitreichende technische Kenntnisse notwendig sind. Seiten zur Vorstellung der Autorinnen und Autoren und ihrer Werke werden kombiniert mit aktuellen News der Schreibenden. Die redaktionelle Pflege aller Inhalte besorgen die Teilnehmenden dank der einfachen Benutzerführung selbst. Zusätzlich hat buecherbrett.org die Funktion eines “Social Networks”, indem es durch Foren und persönliche Vernetzung, wie man sie aus Wer-Kennt-Wen, XING oder Facebook kennt, zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten bietet. “Wir haben bei Fortbildungen bemerkt, dass die Frage nach der eigenen Homepage für Autorinnen und Autoren sowohl zentral ist als auch in vielen Fällen eine unüberwindliche technische und finanzielle Hürde darstellt. Dem wollen wir abhelfen”, sagt Gründer Oliver Gassner, der in Konstanz früher Herausgeber der Literaturzeitschrift “Wandler” war. Zusammen mit der Konstanzer Webagentur “miradlo” entsteht das Projekt, dass sich durch Sponsoren, thematisch passende Werbung für Bücher und Medien und individuelle Zusatzlienstleistungen für die Autorinnen und Autoren finanzieren wird.

2008-09-18

Helmut abendschein: Bibliotheca Caeletsis

Unter http://bc.etkbooks.com/opac/ gint es einen TiddlyWikiroman. ein Tiddlywiki ist ein Wiki in einer massiv Javascriptunterstützten HTML-Datei, d.h. man kann die oben gennante Seite einfach auf den rRechner oder das Smartphone (iPhone) laden und dort offline lesen. Entdeckt dat den Roman Besim.

2008-04-28

Intermedialität in der digitalen Literatur,

so das Thema eines essayistischen Textes, welchen ich im Rahmen eines Seminars / einer Hausarbeit zum Thema "Intermedialität: Erscheinungsformen, Theorien und Probleme" an der Leibniz Universität Hannover geschrieben habe. Hier als .pdf zum runterladen: http://teildesexperiments.blogger.de/stories/1111129/ Kommentare gerne dort.

2008-02-03

"InnenSichten" von Claudia Taller

In Ihrem Debütroman "InnenSichten" - erschienen 2008 im Resistenzverlag - vereinigt die österreichische Autorin Claudia Taller die Schicksale von drei starken Frauen: eine Busfahrerin, eine Dolmetscherin und eine Gesandte. In einschneidenden Lebensereignissen dieser Frauen werden seelische Verletzungen sichtbar, die weit in ihren Lebensweg zurückreichen. Alle drei Frauen gehen aus diesen Lebensabschnitten verändert hervor. Aurora, die Busfahrerin, ist verstrickt in Beziehungen zu zwei Männern, Hervé und Julien. Diese kommen und gehen in ihrem Leben. Magda, die Dolmetscherin, ist verstrickt in ein Geheimnis um ihre ägyptische Mutter. Was war der Anlass für ihren frühen Tod? Die Gesandte, Frau Dr. B.-O. ist als Abteilungsleiterin der Kultursektion des Außenministeriums in Sachen Bertha von Suttner und in Sachen Sigmund Freud unterwegs. In ihrer Bewunderung für beide Persönlichkeiten lässt sie deren Leben in ihrem Kopf zusammenlaufen. Eine kunstvolle Sprache nimmt durch vielschichtige Perspektiven die LeserInnen von den ersten Zeilen an gefangen. Fragen werden gestellt, manche beantwortet, manche bleiben offen; manches Schicksalhafte löst sich auf, manches bleibt beunruhigend zurück. Dieser im Resistenzverlag (http://www.resistenzverlag.com/) erschienene Roman macht neugierig auf mehr. Einiges ist auf der Homepage der Autorin http://www.claudia-taller.at/ nachzulesen und zu entdecken.

2008-01-31

Gesucht: literarische Annäherung an Wagners "Ring des Nibelungen" 6. Literaturwettbewerb der Bayreuther "Festspielnachrichten" des Druck und Verlag Ellwanger GmbH Zum sechsten Mal ist der Bayreuther Literaturwettbewerb ausgeschrieben, in dem Wagners Opernlibretti als Vorlage und Inspirationsquelle für neue Kurzgeschichten dienen sollen. Nach sehr erfolgreichen fünf Wettbewerbsjahren, sind Autorinnen und Autoren nun zum zweiten Mal aufgefordert, sich mit der "Ring"-Geschichte auseinander zu setzen. Jeder Gedankengang, angeregt durch Wagners Oper und ihren Inhalt, kann in Form einer Kurzgeschichte weiterverfolgt werden. In den "Festspielnachrichten" im Verlag Ellwanger sollen wieder die besten Arbeiten in den fünf Magazinheften veröffentlicht werden. Zur Festspielzeit werden diese Beiträge, wie in den vergangenen Sommern, im Park unterhalb des Festspielhauses vorgetragen. Eine kompetente Jury wählt unter den Einsendungen die Beiträge aus, die veröffentlicht werden. Einsendeschluss ist der 15. April 2008 (Datum des Poststempels). Die "Festspielnachrichten" begleiten die Wagner-Festspiele seit dem Beginn von "Neu-Bayreuth" im Jahr 1951. Alljährlich erscheinen fünf Magazine mit einem Gesamtumfang von derzeit rund 250 Seiten, die sich thematisch jede Saison an den Werken orientieren, die auf dem Spielplan stehen. Zum Inhalt gehören neben aktuellen Berichten, Interviews und Kritiken auch wissenschaftliche Aufsätze sowie künstlerische Illustrationen zum Thema Wagner. Einsendeschluss ist der 15. April 2008 (Datum des Poststempels) Teilnahmebedingungen und Information:

http://www.ellwanger-online.de/50/52.html Verlag Ellwanger Stichwort FN-Literaturwettbewerb z.Hd. Frau Amschler Postfach 100461 95404 Bayreuth

Your browser may not support display of this image.

Your browser may not support display of this image.

Teilnahmebedingungen Your browser may not support display of this image. Your browser may not support display of this image.

Der Verlag Ellwanger veranstaltet für das Magazin "Festspielnachrichten 2008" einen Kurzgeschichten-Wettbewerb zu Richard Wagners "Ring des Nibelungen". Die Teilnahme steht allen Autorinnen und Autoren offen. Pro Autorin/Autor darf nur ein Beitrag eingereicht werden. Mitarbeiter/innen des Verlages Ellwanger und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Beitrag muss als Kurzgeschichte abgefasst werden und darf 12.000 Zeichen (200 Zeilen á 60 Anschläge) nicht überschreiten. Der Beitrag muss ein selbst verfasstes, bisher nicht veröffentlichtes Werk in deutscher Sprache sein. Der Beitrag muss bis zum 15.04.2008 eingesandt werden an: Verlag Ellwanger FN-Literaturwettbewerb Postfach 100461 95404 Bayreuth Es gilt das Datum des Poststempels. Aus organisatorischen Gründen ist die Bestätigung des Eingangs durch den Verlag Ellwanger nicht möglich. Der Text ist in folgender Form einzureichen: Einseitig ausgedruckt auf DIN-A4-Papier und möglichst auch als Datei auf CD-ROM (WinWord oder WinWord kompatibel, d.h. als *.doc, *.rtf oder *.txt abgespeichert). Der Text darf keine Textauszeichnungen enthalten (z.B. kursiv, fett oder unterstrichen). Beiträge, die die Formvorschriften nicht erfüllen, nehmen am Wettbewerb nicht teil. Dem Text ist ein Anschreiben mit folgenden Informationen beizufügen: Namen und Anschrift des Verfassers Titel des Beitrags Geburtsdatum des Autors Eine Kurzdarstellung des Autors im Umfang von ca. 10-15 Zeilen, die bei einer eventuellen Veröffentlichung des Beitrags verwendet werden kann. Der Beitrag und die Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die fünf besten Kurzgeschichten werden in den "Festspielnachrichten 2008" veröffentlicht. Die Teilnehmer verpflichten sich, ihre eingesandten Werke bis zum Tag der Preisverleihung in keiner Form zu veröffentlichen. Die Teilnehmer versichern, dass die eingesandten Werke keine Rechte Dritter verletzen. Die Teilnehmer des Wettbewerbes ermächtigen hiermit - ohne Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten - den Veranstalter zur Veröffentlichung der Arbeiten und Kurzdarstellungen der Autoren. Mit der Teilnahme am Wettbewerb erkennen die Autoren die oben genannten Wettbewerbsbedingungen an. Die Gewinner werden bis Juli 2008 schriftlich benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bayreuth, Juli 2007

2007-10-18

SternenLust - Anthologieausschreibung 2008

SternenLust Anthologie-Ausschreibung für erotische Kurzprosa 2007 Einsendeschluss: 15. Januar 2008 Geplanter Erscheinungstermin: Frühjahr/Sommer 2008 für unsere 5. Anthologie suchen wir erotische Geschichten, in denen Liebende und Lüsterne nach Sonne, Mond und Sternen greifen. Geschichten, in denen Sterne den Weg weisen, wenn Venus und Mars in Konjunktion stehen. Geschichten, in denen unter dem Morgen- oder Abendstern irdische und himmlische Leidenschaften erwachen und die Venus, die Göttin der Liebe und Erotik, der Schönheit und Verführung, der Fruchtbarkeit und Harmonie, der Kunst und der Ästhetik ihre Hand im Spiele hat. Geschichten von Lust und Liebe zwischen Astrologie und Astronomie, Liebeshoroskopen, Sternbildern und Tierkreiszeichen, Pentagrammen, Davidssternen, Christusmonogrammen und Sternenbannern, Vollmond und Sonnenfinsternis, Kometen und Supernovas. Geschichten von Sternenguckern und Sterndeutern im Lauf und Rausch der Gestirne und Gefühle. Geschichten, die sich um die Sterne drehen, aber doch in der Realität verhaftet sind (also bitte keine typischen Fantastik-, Sci-Fi- oder Horrorstorys). Interessiert? Dann senden Sie uns maximal 2 Prosatexte (à 2 bis 5 höchstens aber 10 Normseiten mit 30 Zeilen je Seite, 60 Zeichen je Zeile) per E-Mail an mailto:ausschreibung@storia-verlag.de. Die genauen Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Verlagswebseite unter http://www.sternenlust.storia-verlag.de.

Umzug: Mailingliste Netzliteratur

Hier lang: http://groups.google.de/group/netzliteratur

2006-06-28

Kollektiv der Dummen

Gehören wir zum digitalen Kollektiv der Dummen oder sind wir die kreativen Persönlichkeiten, die das Netz bereichern? Kann man das, was wir bloggenderweise tun, Schreiben nennen? Und weshalb bezahlt uns keiner dafür? Das sind Fragen, die man sich stellen kann nach der Lektüre von Laniers Artikel Digitaler Maoismus. Erst las ich den Artikel mit einer gewissen Empörung (in deutscher Übersetzung in der SZ: man müsste das mal vergleichen mit dem Original, im Netz ist aber grade nicht dranzukommen. Ich meine, das wäre so gekürzt gewesen, dass es das Original entstellt). Dann fing ich an nachzudenken - ganz wie Herr Lanier das wollte ;) . Ist Wikipedia wirklich so phantastisch? Was wird aus den armen alten Wörterbüchern? Was wird aus den Helden des Journalismus? (Allerdings ist auf Side Effects zu lesen, dass manche Journalisten in USA jetzt als Blogger Geld verdienen, was die Frage der Unparteilichkeit .....undsoweiter). Wie sieht es aus mit der sogennannten Weisheit des Kollektivs? Und was ist das für eine Art von Schreiben, das wir betreiben in den Blogs .... für die Ewigkeit ist es schon mal nicht, möglicherweise für den digitalen Papierkorb – aber wozu dann soviel Zeit drauf verschwenden? Es sei denn, alles das, was in den Caches der Suchmaschinen und in irgendwelchen geheimen Museen des Cyberspace gespeichert ist, ist DIE einzige und die wahre Literatur, die Literatur des Lebens, und wir werden immer davon verfolgt werden und vieles, vieles, wäre besser ungeschrieben geblieben ;) Lanier, Jaron. Digital Maoism: The Hazards of the New Online Collectivism (5.30.06). An Edge Original Essay.

2006-03-29

Digitales Christian-Morgenstern-Archiv

Digitales Christian-Morgenstern-Archiv Einen Besuch wert - vor allem als Anregung, was man mit einem Wiki alles machen kann.

2005-11-03

Googles Online-Bibliothek eröffnet

Googles Online-Bibliothek ist geöffnet. Unterstützt wird das Projekt von den Universitäten Harvard, Stanford, Michigan und der New York Public Library. Sie stellen tausende überwiegend amerikanische Bücher aus dem 19. Jahrhundert zur Verfügung. In einem ersten Schritt werden nur lizenzfreie Werke oder Bücher in die Bibliothek aufgenommen, deren Urheberschutz abgelaufen ist, Damit umgeht Google vorliegende Klagen des US-Verleger- und des größten US-Schriftstellerverbandes, der in dem Konzern-Projekt "Google Print" zur Digitalisierung ganzer Bibliotheken einen Verstoß gegen das Urheberrecht sieht. Die Bücher werden von Google elektronisch eingelesen und können auf der Internetseite http://print.google.com in vollem Umfang eingesehen werden.

2005-10-10

Literaturwelt. Das Blog.

http://blog.literaturwelt.de/ Eine Kooperation von carpe.com (wo das hier herkommt) und space42.de (ein Weblog-Netzwerk). Alles weitere... dort.

2005-07-14

Literarischer Sommer beim "Strandleben 2005"

wORTwechsel Literarischer Sommer beim "Strandleben 2005" in Vaihingen an der Enz Alle Lesungen 20h, Marktplatz Vaihingen/Enz, bei schlechter Witterung: Gasthaus Engel, Stuttgarter Straße, Nebenzimmer Orga und Moderation: ligatur e.V. / Oliver Gassner · Freitag, 15. Juli: Jochen Weeber (Vaihingen und Reutlingen) & Martin Stockburger (Konstanz): "Frische Farben" · Freitag, 22. Juli: Ulrike Dietmann (Calw) & Johannes Beilharz (Stuttgart) "Amerika, Amerika: Love & Crime" mit Banjobegleitung durch Mark Hatlie · Freitag, 29. Juli: Karla Reimert (Karlsruhe) & Martin von Arndt (Markgröningen) "What's KOOKing?" - · Freitag, 05. August: Matthias Penzel (Berlin) & Mike Bartel (Pforzheim) "Heut geben wir uns die Schreibtischkante" · Freitag, 19. August: Wolfgang Duffner (Brigachtal/Baar) & Helmut Pfisterer (Stuttgart) "Literatur von hier - Dialekt + Regionales" Eine Veranstaltung des ligatur e.V. in Zusammenarbeit mit: dem Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. (Finanzierung), der Buchhandlung Burkhardt, dem Gasthaus Engel und dem Kulturamt der Stadt Vaihingen/Enz Jochen Weeber geboren 1971 in Vaihingen an der Enz aufgewachsen in Sersheim lebt in Reutlingen trainiert Wörter Auszeichnungen: Stipendium ESSLINGER BAHNWÄRTER, Stadtschreiber Ehingen, ,Literaturstipendium Schwaz (Österreich) Jochen Weeber wird humoristische Kurzprosa lesen. Martin Stockburger *1960 in St. Georgen im Schwarzwald, lebt nach Studium als Angestellter und Schriftsteller in Konstanz. Seit 1986 zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Anthologien, im Rundfunk und im Internet. Seit 1987 Redaktionsmitglied bei der Literaturzeitschrift WANDLER. Mitglied im VS. Zahlreiche Lesungen. Bisher drei Einzeltitel: Die griechische Reise, Erzählung 1998, Der Student am See, Roman 2000 und Das Jahr des Autors, Roman 2003 (alle im Klaus Bielefeld Verlag, Friedland). Sein neuestes Buch "Das Jahr des Autors" ist eine tagebuchartige Auseinandersetzung eines Autors mit sich uns seiner Umwelt. Der Schwarzwälder Bote hält es für ein "eindringliches Zeitbild", der Südkurier meint, es sei "leicht zu verdauen". Rezensentinnen im Internet halten es für "radikal provokativ" oder meinen "das Geniale an dem Buch ist das Bruchstückhafte." Martin Stockburger liest aus "Das Jahr des Autors", aus früheren Büchern und aus noch Unveröffentlichtem. Ulrike Dietmann 1961, studierte an der Hochschule der Künste Berlin, arbeitete als Regisseurin, Veranstalterin, Dramaturgin und veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Romane, für die sie renommierte Preise und Stipendien erhielt. 2004 lebte sie auf einer Ranch in Wyoming, um für ihr neues Buch (Erscheinungstermin 3/2006 im Löwe Verlag) zu recherchieren. Die Pferdebesitzerin und begeisterte Reiterin lebt mit ihrer Familie in Calw. Johannes Beilharz Geb. 1956. Studium der Anglistik und Romanistik in Regensburg und Boulder, Colorado, USA. M.A. in engl. Literatur/Creative Writing 1981. Bis 1985 in Colorado als Übersetzer und Autor, dann in Vöhringen, Württemberg, seit 2002 in Stuttgart. Veröffentlichung von Lyrik, Prosa und literarischen Übersetzungen in USA und Deutschland, künstlerische Arbeiten in Acryl, Gouache, Aquarell und Mischtechniken. Kunstausstellungen seit 2002. 2003 erschien bei Alkyon "Die gottlosen Ameisen. Erzählungen". Die Veröffentlichung eines weiteren Buches ist für 2005 geplant. - Johannes Beilharz wird in den USA spielende Science-Fiction- und Kriminalkurzgeschichten lesen. Mark Hatlie (Banjo) US-Amerikaner, *1966, ist seit 1988 in als Historiker und Slawist in Old Europe unterwegs. Seit 1999 in Tübingen gestrandet, findet er über die Musik nach Hause. Er spielt Banjo, das einzig wahre amerikanische Instrument, im Dienste der Aufklärung und zur allgemeinen Heiterkeit und der Massen. Er wird Eisenbahnlieder und Gospel-Songs mit abgewandelten Texten singen und spielen. Martin von Arndt 1968, ungarischer Herkunft, promovierter Literatur- und Religionswissenschaftler. Lebt als freier Schriftsteller, Musiker und Übersetzer, derzeit in Markgröningen. Veröffentlichung von insgesamt acht Büchern, darunter ein Roman und Erzählungen, und sechs CDs. Zahlreiche Literaturpreise und Stipendien, zuletzt Stadtschreiber von Rottweil und Förderstipendium des Auswärtigem Amts für ein aktuelles Romanprojekt. Karla Reimert Jahrgang 1972, Literaturwissenschaftlerin und freie Autorin aus Berlin, Chefredakteurin der deutsch-polnischen Zeitschrift WIR, Wissenschaftslektorin, Übersetzerin. Verheiratet, Mutter einer Tochter. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, ein Buch ("Kafka für Eilige", Aufbau-Verlag). Preise u.a. Würth-Preis, Preisträgerin des "Tatort-Eifel"-Festivals, Preis der Stadt Steyr/Österreich, Preisträgerin des Autorinnenforums Rheinsberg und des Essaywettbewerbs der japanischen Botschaften. Wolfgang Duffner *1937. Aufgewachsen in Freiburg und Sasbach. Studium der Geschichte, Archäologie und Germanistik in Freiburg und Wien. Fünf Jahre Südamerika. Lehrtätigkeit bis 1993 in Villingen/Schwarzwald. In Brigachtal auf der Baar lebend. Veröffentlichungen u.a.: Das neue Rollwagenbüchlein. Elster 1985, Mehr geneigt ins Nichts. Bleicher 1999, Roggenbach im letzten Jahr. Klöpfer u. Meyer 2001, Der Gesang der Hähne. Fragmente aus dem Waldcafe. Klöpfer u. Meyer 2004. Sowie ca. 20 Hörspiele. Lesen wird Wolfgang Duffen aus seinem neusten Kurzprosaband ‚Der Gesang der Hähne'. Helmut Pfisterer "Geboren wurde er 1931 in Leonberg. Über die Muadrschproch, die ihm seit jeher wichtig war, sagte er unter anderem vor vielen Jahren: "Wenn da von Leonberg nach Eltinga kommsch / hosch , wenn da hoimgohsch / Tascha voll/ mit laudr neie Wörter / grauziche drbei ". Gymnasiast, Feinmechaniker, Ingenieur, er wird schließlich Schulmeister und unterrichtet als Berufsschullehrer vier Jahre im Iran und in Afghanistan. Von dieser Zeit erzählen die Geschichten in seinem ersten Buch "Die Liebe des Muezzin". Helmut Pfisterer liest aus neuen Texten. Der Verein & Dank Der ligatur e.V. wurde ursprünglich in Konstanz gegründet und hat im Jahr 2004 seinen Sitz nach Vaihingen an der Enz verlegt, wo sein jetziger Vorstandssprecher und Mitgründer Oliver Gassner wohnt. Seit 1997 veranstaltete der Verein jährlich Lesungen in Vaihingen an der Enz. Dank an: Frau Bärbel Schmider und dem Kulturamt der Stadt für die Unterstützung bei Einladungen und Ankündigungen und für die Stühle und den Strom. Mike Bartel für die Bereitstellung der Ton-Anlage.

2005-07-12

theo lutz: stochatische texte

From: Johannes Auer Date: Tue, 12 Jul 2005 1959 veröffentlichte theo lutz einen aufsatz über mit hilfe der ZUSE Z 22 geschriebene "stochastische texte" ["stochastische texte", in: augenblick 4 (1959), H. 1, S. 3-9]. dabei wurden mit syntaktischen regeln und einem eingegebenen wortschatz, entnommen aus kafkas schloss, literarische texte generiert, die max bense kurze zeit spaeter als "künstliche poesie" bezeichnete [max bense: über natürliche und künstliche poesie. in: theorie der texte. köln 1962, s. 143 ff]. lutz "stochastische texte" sind ein wichtiger meilenstein der computergenerierten poesie. ich habe den algorithmus, wie im aufsatz beschrieben, in php umgesetzt. wer sich also aus didaktischen oder sonstigen gruenden mal auf zeitreise begeben will... http://auer.netzliteratur.net/0_lutz/lutz_original.html

2005-06-19

netlit revival,l microeditorial

eine fragt, ob ich ihn hier wieder einladen kann - und ich frag glech rum welcher der 1,5 dutzen mitschreibenden denn noch wieder mitmachen mag. d.h. es ist etwas umgestelle und so. wer hier mitbloggen mag möge sich melden. themen: literatur, netz, literaturnetz, nertliteratur, literatur trotz wegen im und über das/dem/die/etc internet.

Imre Török ist neuer VS-Vorsitzender

Imre Török neuer Vorsitzender des Schriftstellerverbandes Imre Török löst Fred Breinersdorfer als Vorsitzdender des Schriftstellerverbandes (VS in ver.di) ab. Er wurde heute mit etwa 80% der Delegierten-Stimmen beim Bundeskongress des Schriftstellerverandes gewählt. Breinersdorfers Amtszeit endete regulär. Wie Fred Breinersdorfer stammt Imre T?r?k aus den Kreisen des VS Baden-W?rttemberg und war bis heute dessen Landesvorsitzender. Gratulation. http://litblog.literaturwelt.de/archives/archive_2005-m06.php#e590

2005-03-28

1. Junggesellenpreis für Netzliteratur

Das Literaturhaus Stuttgart ruft auf zur Teilnahme am 1. Junggesellenpreis für Netzliteratur Was charakterisiert Netzliteratur? Natürlich, dass Sie mit vernetzten Computern zu tun hat und nicht verlustfrei auf Papier ausdruckbar sein darf. Und so ist "Netz" auch prominenter erster Teil des Kompositums. Weniger ist bisher das Schreibgerät selbst in den Focus gerückt, der Computer, die universelle Maschine, die, wenn man Dieter Daniels glauben mag, möglicherweise eine Junggesellenmaschine ist. Marcel Duchamp, Erfinder der "Machine Célibataire", definiert diese mit der knappen und schlagenden Formel: "Kurzschluss bei Bedürfnis". xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Einreichungen über die Wettbewerbsseite http://www.junggesellenpreis.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Der 1. Junggesellenpreis für Netzliteratur will die unfruchtbare Junggesellenmaschine fruchtbar machen und ruft auf zum produktiven netzliterarischen Wettstreit. Der Natur der Sache entsprechend ist die Wettbewerbsteilnahme auf Männer beschränkt. Zu überprüfen und vielleicht zu korrigieren ist dabei - das Klischee vom Hacker, der, ohne Kontakt zum anderen Geschlecht und daher im permanenten "bachelor mode" (Daniels), nächtelang vor dem Computer sitzt und versucht in fremde Systeme einzudringen. - der Topos vom computerbesessenen Mann, der schon seit E.T.A. Hoffmanns Erzählung "Sandmann" unentwegt von der Maschine als perfekter Geliebten träumt. - die abwertende Behauptung männlicher Lust am Gefrickel statt künstlerischer Produktivität. Teilnahmeinteressierte Frauen und Haecksen werden an die einschlägigen Frauenförderpreise und Stipendien für Netzliteratinnen (Willemer-Preis, "Die Höge" etc.) weiterverwiesen. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Einreichungen über die Wettbewerbsseite http://www.junggesellenpreis.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Der 1. Junggesellenpreis für Netzliteratur wird im Rahmen des Festivals Code - Interface - Concept (9. bis 11. November 2005) im Literaturhaus Stuttgart überreicht. Der Siegerbeitrag wird mit 2.000 Euro honoriert. Außerdem werden bis zu 3 lobende Erwähnungen ausgesprochen. ------------------------------------------------------------------------- Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme ist auf Männer beschränkt. Das Motiv Junggesellenmaschine kann in den Wettbewerbsbeiträgen thematisiert werden, seine Behandlung ist aber nicht Teilnahmebedingung. Der Wettbewerbsbeitrag muss bis spätestens 30.09.2005 vorliegen. Eingereicht werden können nur Webadressen (URLs). xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Einreichungen über die Wettbewerbsseite http://www.junggesellenpreis.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Jury Dr. Florian Höllerer (Literaturhaus Stuttgart) Johannes Auer (Künstler und Kurator von Code - Interface - Concept, Stuttgart) Dr. Friedrich W. Block (Literaturwissenschaftler, Künstler und Kurator der Literaturstiftung Brückner-Kühner, Kassel) Florian Cramer (Literturwissenschaftler, Berlin) Dr. Beat Suter (Literaturwissenschaftler und Herausgeber der edition cyberfiction, Zürich) ------------------------------------------------------------------------- Literaturhaus Stuttgart in Zusammenarbeit mit Johannes Auer Literaturhaus Stuttgart Breitscheidestrasse 4 70174 Stuttgart Fon 0711 – 22 02 17 3 Fax 0711 – 22 02 17 48 www.literaturhaus-stuttgart.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Einreichungen über die Wettbewerbsseite http://www.junggesellenpreis.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx -- http://auer.netzliteratur.net http://www.netzliteratur.net